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Eine Übersicht aller Artikel (chronologisch) findet ihr hier: Übersicht

An overview of all articles (chronological) can be found here: Overview

Blog #18 - Kambodscha

Kambodscha

Im Land der Roten Khmer / Khmer Rouge

Kambodscha ist ja hauptsächlich für die Roten Khmer und Pol Pot bekannt, also für mich zumindest. Als Reiseland hatte ich den kleinen asiatischen Staat mit seinen 16 Millionen Einwohnern nie auf dem Zettel. Jetzt sind wir doch hier gelandet und ich überlege, worüber wir hier erzählen könnten oder müssten?!

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Blog #17 - Vietnam - Der Süden

Vietnam - Der Süden - Reisebericht

Ho Chi Minh City -  Saigon

Und wir dachten in Bangkok geht die Lucy ab. Weit gefehlt Ho Chi Minh City bzw. Saigon, die alte Hauptstadt des damaligen Süd Vietnams packt noch einen oben drauf. Lauter, wuseliger, schneller wirkt die Riesenmetropole mit ihren ca. 9.000.000 Millionen Einwohnern.

 

Nach unserer Einreise (siehe Länderzusammenfassung) fahren wir mit dem Linienbus in den District 1, das Viertel Saigons in dem wir ein schönes Appartement gemietet haben. Auf den ersten Blick merkt man schon, dass Vietnam völlig anders, als der Nachbarstaat Thailand ist. Wir werden aus dem Bus entlassen und sollen ein paar Schritte in die angezeigte Richtung gehen. Pustekuchen, bei ca. 38 Grad am Abend und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 92 Prozent, schleppen wir unsere je 15 Kilo Pack- und Satteltaschen durch die Metropole. Bumm, bumm, bumm! Wie sich herausstellt beheimatet der District 1 auch die Partymeile Saigons. Der Ballermann Asiens. Hier haben wir unser Appartement gemietet. Wie konnte das passieren? Wir schleppen uns schwitzend zur in Google/Booking angegebenen Adresse. Da ist aber nichts. Zum Glück konnten wir am Flughafen schon eine SIM Karte erstehen und so rufen wir direkt beim „Wirt“ an. Wir sind falsch, wie uns einige Zeit später der junge, auf dem Roller herangerauschte, Mann erzählt. Ausserdem sei unser Appartement gar nicht frei. Wir hätten ja über Booking gebucht. Unser Fehler. Hä!? Geht s noch? Egal, die Nacht endet für uns in einem Minizimmer, dass wir uns mit Schaben und anderem Getier teilen. Als dann am nächsten Morgen ein ca. 12 jähriges Mädchen unser Zimmer reinigen will ist der Ofen aus! Man soll in Vietnam immer lächeln und nie streiten, weil dann die Vietnamesen ihr Gesicht verlieren. In dieser Situation konnte der Vermieter froh sein, dass er nicht etwas anderes verlor. Nur unter äußerster Kraftanstrengung konnte ich Uta von der gerechten Bestrafung des Halodri bewahren.

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Blog #16 - Thailand

Tolles Thailand - Reisebericht

So eine Art Asyl in Asien

Das war nicht geplant und eigentlich hatten wir Asien für unsere Reise nun wirklich nicht auf dem Zettel. Zur Erinnerung: Nachdem Utas Motorrad in Chile abgekackt war und wir kurz vor einem Nervenzusammenbruch in San Pedro de Atacama entschieden die Kisten wieder nach Hause zu schicken, konnten wir uns einen Monat in den USA ablenken. Es waren aber erst 4 Monate unserer Reise herum und nun waren noch weitere 8 Monate mit Inhalt zu füllen. Der ganze Quatsch mit Motorrad Reparaturen, Speditionskosten, Flügen etc. schlug jedoch so eine Loch in unsere Reisekasse, dass die Auswahl gar nicht mehr so groß war. Ukraine, Tschechische Republik? Dann doch lieber Asien. Thailand. Zunächst.

Der Flug von LA nach Bangkok war schnell gebucht, dauerte dann aber echt lange. Erschöpfende 20 Stunden waren wir unterwegs, ohne zu wissen, ob wir nun die richtige Entscheidung getroffen hatten. Wir wollten Südamerika entdecken und jetzt reisten wir in eine Land über das wir gar nichts wussten, auf das wir uns nicht vorbereitet hatten.

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Blog #15 - USA

Roadtrip USA

Welcome USA - Hello Los Angeles

Wow, jetzt sind wir in den USA gelandet. Los Angeles. Viel früher, als gedacht, weil wir unsere defekten Motorräder nach Hause schicken mussten. Aber wir haben Glück, denn unser Freund Marc ist vor 30 Jahren aus Buchholz nach LA gezogen und holt uns nun vom Flughafen ab. Es ist warm und vieles sieht so aus, wie wir es uns vorgestellt haben. Als uns der erste durchtrainierte und geliftete Herr um die 60 über den Weg läuft wissen wir, dass wir in Kalifornien angekommen sind.
Wir lassen nur ein paar Minuten verstreichen und schon geht es mit dem Fahrrad, hier natürlich ein cooler Beach Cruiser, an den Strand. Marc wohnt in Venice und so ist unser Ziel Venice Beach. Geiler geht es ja wohl kaum und wir befinden uns sofort in einer Filmkulisse, die unsere Jugend geprägt hat. Ich sach ma Baywatch und so... Strand, verrückte Leute, Skater, Rollschuhfahrer, Surfer, die blauen Rettungsschwimmerbuden, Palmen und Sonne! Toll. Wir radeln uns die Müdigkeit aus den Beinen, setzen uns in eine Kneipe und trinken ein Begrüßungsbier. Dass das 7 Dollar kostet findet wir hart, schmecken tut es trotzdem. Marc bezahlt. Toll, dass ein geiler Bluesmucker vor der Kneipe mit seinem Sound die Szenerie abrundet. Wir fühlen uns sofort wohl hier und geniessen die Sonne und das bunte Treiben, bevor wir den Abend bei Marc ausklingen lassen. Selten zuvor sind wir so schnell in einem Land angekommen.

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Blog #14 - Chile - Atacama Rally

Chile - Atacama Rally

Vorspiel

Es ist wirklich fraglich, ob es gut ist seine Tourplanung für so eine Reise an eine Rally anzupassen. Wenn man allerdings so wie wir Fan dieses Sportes ist, hat man eine Idee davon, dass es sich doch lohnen könnte. Dass dieses Erlebnis jedoch ein absolutes Highlight unserer Reise werden würde, ahnten wir da noch nicht. Und das kam so:

 

Mit viel Erbrechen und schlechten Gefühlen fahren wir über den Paso San Fransisco in die Minen- und Arbeiterstadt Copiapo in der Atacamawüste. Völlig kaputt erreichen wir die chilenische Version Wanne-Eickels (oder so wie wir es uns vorstellen). Industrie so weit das Auge reicht, unansehnliche Häuschen, hektisches Treiben in der Stadt.

 

Wir sind seit Jahren Fans der Rally Dakar. Als Zuschauer ist das ziemlich doof, denn die einzige Möglichkeit dieses „letzte große Abenteuer“ im TV zu verfolgen, sind die täglichen kurzen 15 Minuten Berichte gegen 23:30 auf Eurosport. Hier wird großer Sport geboten und es spielen sich kleine und große Dramen ab. Keine Ahnung, warum das bei uns nicht beliebter ist? Die Atacama Rally ist nun ein Rally WM Lauf und Vorbereitung nahezu aller Topathleten auf die Dakar Rally. Und so sind auch alle großen Stars der Szene vor Ort. Toby Price und Matthias Walkner, beides Dakar Gewinner von KTM, sämtliche Honda Stars von Joan Barreda, Ricky Brabec, Kevin Benavides bis Lokalmatador Nacho Cornejo, Husqvarna mit ihren Superfahrern Andrew Short und Pablo Quintanilla. Hammer!

Wir hatten im Vorfeld versucht, Infos für Zuschauer über die Rallyorganisation zu erhalten. Man antwortete nett, aber es war (und das ist scheinbar typisch hier in Chile) nicht möglich irgendwelche verwertbaren Infos zu erhalten. Egal, wird schon irgendwie klappen.

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Blog #13 - Chile - Feliz18

Chile Feliz 18 - San Pedro de Atacama

Feliz 18 - Der Nationalfeiertag

Mittwoch, der 18.08.2019, Fiestas Patrias, Feliz 18 oder einfach nur DER TAG. Heute feiern die Chilenen ihren Nationalfeiertag und das bedeutet, dass sie schon seit Wochen am durchdrehen sind. Autos werden geschmückt, Kinder in tolle Kostüme gesteckt, Strassen und Häuser mit Fahnen dekoriert. Alles in den Farben Chiles: Rot, Blau, Weiß.

 

Heute ist es nun endlich so weit und wir sind mittendrin. In San Pedro de Atacama, dem Touri-Wüstenstädtchen in der Atacamawüste. Leicht verkatert, weil mir die 3 Bier von gestern Abend, in 2.500m Metern Höhe nicht sonderlich gut bekommen sind, schreibe ich diesen Blog am nächsten Morgen. Der Tag gestern hat uns viel über Südamerika gezeigt – und das kam so:


Nahe unseres Hostels, dass etwas ausserhalb des Zentrums von San Pedro liegt, stehen diverse Wohnhäuser die beispielhaft für Südamerika sind. Nicht besonders gross und aus diversen Materialien, wie Stein, Holz, Draht und Glas, sowie Wellblech zusammen gezimmert, trafen diese Wohnräume eher unsere Vorstellungen von Afrika, die durch Fernsehnachrichten und Reportagen geprägt sind. Ich machte ein paar Fotos von diesen Buden, um unseren Freunden und Bekannten zeigen zu können, wie man in Südamerika lebt. Das bemerkenswerte an diesen Häusern, die man auch in brasilianischen Favelas vermuten könnte ist ja, dass sie eher mit deutschen Märchensiedlungen für wohlhabende Juppyfamilien zu vergleichen sind und eben nicht die Unterkunft für die ärmsten der Armen darstellen. Südamerika ist arm und wenn man dann noch bedenkt, dass das Preisniveau gerade in Chile ähnlich dem in Deutschland ist, weiss man gar nicht wie das funktionieren kann.

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Blog #11 1/2 - Argentinien Anden

Paraguay - Asuncion - Chaco - HondaCRF250L

Andenwahnsinn in Argentinien

Dies ist eher ein Blogeintrag für uns selbst - so als Erinnerung an die Route. Eher langweilig zu lesen - lockeres Reisegeschwafel halt.
Wenn ihr hier gelandet seid, könnt ihr aber natürlich die Bilder angucken ;-)
11 1/2 ist die Nummer des Blogeintrages, weil er natürlich zeitlich vor dem Paso San Franciso komm...

Wir hatten über die Rückfahrt von Paraguay in Richtung Salta gelesen, dass diese echt langweilig sei, wir waren jedoch sehr begeistert von dieser Fahrt. Die Reise ging durch das so genannte Chaco, einem urwaldähnlichen Gebiet in Paraguay und Argentinien. Was auch als eintönig und langweilig gesehen werden kann, kam uns wild und natürlich vor. Viel Gestrüpp, aber auch die tollen Flaschenbäume, Palmen und alle möglichen Tiere von bunt gescheckten Schweinen, über Esel, Pferde, Kühe und unzählige Vogelsorten vom Reiher bis zum Flamingo säumen dort den Weg. Die endlosen Geraden, über 20 und mehr Kilometer pusten das Gehirn frei. Hügel gibt es hier nicht. Flach das ganze, wie Schleswig Holstein.

 

Nach einigen Tagen auf diesen Pisten und Nächten in kalten Unterkünften (denn selten gibt es hier eine Heizung und die Nachttemperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt), dem Verzicht auf das Duschen, da eben zu kalt, änderte sich unsere Route nun massiv.

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Blog #12 - Paso de San Francisco

Paso de San Francisco - Argentinien - Chile

30.08.2019

Die Überquerung des Paso de San Francisco oder die zwei Seiten unserer Medaille

Nach knapp einem Monat Argentinien hatten wir das Land und die Leute lieb gewonnen. Anders als erwartet fühlten wir uns hier nie bedroht, dass Gegenteil war der Fall. Offen und freundlich wurden wir nach unserer Reise befragt oder einfach nur mit einem „Buenas“, „Hola“ oder „Que tal“ begrüsst. Heute hieß es „tschüss“ Argentinien. Eigentlich schade.

 

Unser Tag begann um 6:30 Uhr morgens. Wir wollten den Paso de San Francisco, der Argentinien und Chile auf ca. 500 Kilometern verbindet, überwinden. 500 Kilometer – das ist wirklich viel für unsere kleinen Honda Motorräder. Für uns allerdings auch. Da wir sehr frische Temperaturen auf über 4.700 Metern erwarteten packten wir uns dick ein. 2 Paar Socken, Sturmhaube, Daunenjacke- und Hose, Membranhosen, dicke Unterwäsche, Handschuhe – alles in allem sahen wir aus, wie das Michelin Männchen. Abgerundet wurde die Szenerie durch die megageilen und von Uta selbst genähten Handwärmer im Leoparden Look, an den Griffen unserer CRF. Dazu noch 10 Liter Sprit im extradünnen Benzinkanister a la Argentinien. Das hatte schon etwas von einer Expedition.


Letztendlich wussten wir ja nicht, was uns da erwartet und so fuhren wir ziemlich nervös los. Die ersten Kilometer, bei einer schönen Morgensonne, waren schnell gemacht. Absolut leere Strassen und eine tolle Vegetation, sowie fulminante Felsformationen ließen unsere Münder offen stehen. Wegen dieser Natur lohnt sich der ganze Aufwand für so eine Reise. Wirklich beeindruckend.

August, 3oth, 2019

Crossing the Paso de san Franciso or the both sides of our medal.

After less than a month in Argentina we had to say good bye to this wonderful country. Other than expected, we never felt in danger here  the opposite was the case. People were open and friendly, we were interviewed about trip or simply welcomed with a "Buenas", "Hola" or "Que tal". Today we had to say "Bye" Argentina. What a pity.


Our day started at 6:30 in the morning. We wanted to overcome the Paso de San Francisco, which connects Argentina and Chile in about 500 kilometers. 500 kilometers - that's really a lot for our little Honda bikes. For us, too. As we expected very fresh temperatures over 4,700 meters, we packed ourselves up. 2 pairs of socks, balaclava, down jacket and pants, membrane pants, thick underwear, gloves - all in all, we looked like the Michelin Man. The scenery was rounded off by the super-posse hand warmer sewn by Uta himself in a leopard look on the handles of our CRF. In addition, 10 liters of fuel in the extra-thin canister a la Argentina. That had something of an expedition.


After all, we did not know what to expect, so we started off quite nervously. The first few kilometers, with a beautiful morning sun, were made quickly. Absolutely empty streets and a great vegetation and rock formations left our mouths open. Because of this nature, the whole effort is worthwhile for such a trip. Really impressive.


Richtung argentinische Grenze - Wow!

Die Pässe in dieser Region darf man sich jetzt nicht wie die Erhebungen der Alpen vorstellen. Hier schraubt und schlängelt sich nichts über ein paar Serpentinen in die Höhe, hier steigt man langsam, aber stetig und über viele Kilometer auf. Und das bei immer neuen, ungewohnten und eindrucksvollen Landschaften und Farben. Ein Blick auf das GPS Gerät verrät, dass wir auf 3.500 Metern angelangt sind. Die Berge sehen mittlerweile schwarz aus, Vicunias an jeder Ecke - glotzen uns an und sehen niedlich aus.


Gegen Mittag erreichen wir die argentinische Grenze. Alles im Plan. Umgeben von diversen 6.000 er Bergen und dem Vulkan Incahuasi, schmeisse ich noch schnell meine Coca Blätter in den Wind. Die hatte ich mir vorher in die Backen gestopft, zwecks Vermeidung der Höhenkrankheit. Hätte ich mal lieber dort lassen sollen, denn das Blatt sollte sich für uns noch wenden.
Der Grenzübergang selbst ist sehr unkompliziert: Hier n Stempel, da n Formular und fertig ist der Übertritt. Eh kein Thema, da der chilenische Posten (mit Fahrzeugimport) erst  in 120 Kilometern Entfernung auf uns wartet. Schnell noch getankt: Der Tankwart saugt den Schlauch an, worauf die bestellten 5 Liter in einen Eimer fließen, der dann mit einem Trichter im Tank entleert wird.


Unsere Kleidung hat sich bewährt. Es ist kalt und sonnig – wir frieren nicht.

Direction argentine border - Wow!

The passes in this region should not be imagined as in the Alps. Here nothing winds and snakes over a few serpentines in the air, here you win slowly, but steadily and many kilometers in height. And that with new, unfamiliar and impressive landscapes and colors. A look at the GPS reveals that we have reached 3,500 meters. The mountains now look black, Vicunias on every corner, staring at us and looking cute.


Around noon we reach the Argentine border. Everything is on schedule. Surrounded by various 6,000 mountains and the Incahuasi volcano, I quickly throw my coca leaves into the wind. I had previously stuffed them in my cheeks, in order to avoid altitude sickness. I should have better leave them there, because the sheet should turn for us.
The border crossing itself is very uncomplicated: Here's the stamp, here`s the form and the transfer is done. No point, because the Chilean border (with vehicle import) comes 120 kilometers further. Quickly refueled: The gas station attendant sucks the hose, whereupon the ordered 5 liters flow into a bucket, which is then emptied with a funnel in the tank.


Our clothes have proven themselves. It is cold and sunny - we do not freeze.


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Blog #11 - Paraguay

Paraguay - Asuncion - Chaco - HondaCRF250L

22.08.2019

Auf dem Weg nach Asuncion

Auf dem Weg zu unseren Freunden Andreas und Paula, die in Paraguay leben, fahren wir quer durch Argentinien von West nach Ost. Immer wieder wird uns so ungläubig nachgeschaut, als wären wir Außerirdische. Wir werden um Selfies gebeten und aus Autos heraus gefilmt. Gauchos winken uns von Pferden am Straßenrand aus zu und wir überlegen, ob wohl schon jemals ein anderer Motorradtourist vor uns diese Route je gewählt hat. Wir bekommen von Straßenverkäufern Essen als Geschenk angeboten, obwohl viele hier selber sehr wenig haben. Das ländliche Argentinien empfängt uns runtergewirtschaftet, häufig bitterarm und dreckig.

 

Kurz vor Paraguay in der Grenzstadt Clorinda bekommen wir noch ein einmaliges Angebot, das wir kaum ausschlagen können. Im Innenhof eines Hotels bestaunen wir, wie sicher unsere Motorräder hier über Nacht stehen könnten, weil jedes Zimmer eine eigene Garage mit Tor hat. In den Verhandlungen um den Preis bekommen wir den Eindruck, die Vermieterin möchte uns zusätzlich ganz persönliche Dienste erweisen. Als ein schmieriger Mittfünfziger (er kann auch 25 gewesen sein - das lässt sich hier oft schlecht schätzen...) - mit extrem vollgesifftem T-Shirt und vor Dreck sich fast allein fortbewegender Hose - aus dem Établissement tritt, um sich in die Verhandlungen einzuschalten, bedanken wir uns freundlich und suchen das Weite. Ob er den Preis des Zimmers oder der Frau diskutieren wollte, ist uns mit unserem gebrochenen Spanisch leider entgangen.

 

Wir beschließen dem Tipp der Kassiererin an der örtlichen Tankstelle zu folgen und finden ein prima Hotel zu günstigem Preis und freuen uns auf das Feierabendbier. Am Tisch nebenan im Restaurant auf der "Shoppingmeile" sitzen ein paar Opis und erzählen sich Geschichten bei Wasser und Wein. Ohne dass wir sie verstehen können, haben wir das Gefühl, sie kennen sich schon ewig.

August, 22sd 2019

On the way to Asuncion

Sorry guys-This time only a google translation...Have fun :-D

 

On the way to our friends Andreas and Paula, who live in Paraguay, we drive across Argentina from west to east. Again and again, we are looked at as incredulously as if we were aliens. We are asked for selfies and filmed out of cars. Gauchos wave to us from horses on the roadside and we think, if ever another motorcycle tourist before us has chosen this route ever. We are offered food by street vendors as a gift, although many have very little themselves here. The rural Argentina welcomes us down farm, often poor in poverty and dirty.

 

Shortly before Paraguay in the border town of Clorinda we get a unique offer that we can hardly turn down. In the courtyard of a hotel, we marvel at how safe our motorcycles could be here overnight, because each room has its own garage with a gate. In the negotiations for the price, we get the impression that the landlady would like to provide us with additional personal services. If you know what I mean... As a greasy mid-fifties (he may have been 25 - this is often badly appreciated here ...) - with an extremely ugly T-shirt and dirt almost alone moving pants - steps out of the Établissement to engage in the negotiations , we thank you in a friendly and looking the width. Whether he wanted to discuss the price of the room or the woman unfortunately escaped us with our broken Spanish.

 

We decide to follow the tip of the cashier at the local gas station and find a great hotel at a reasonable price and look forward to the after-work beer.

 

At the table next door in the restaurant on the "shopping mile" sit a few grandfathers and tell stories about water and wine. Without our understanding, we feel they have known each other forever.


Asuncion

Leben im Luxus für zwei Wochen! Aus unserer Sicht erscheint uns Asunción wie eine funkelnde Glitzerblase des Kapitalismus - jedenfalls da, wo wir uns bewegen. Reiche alte Frauen, funkelnde neue Shopping-Center, überall wird gebaut. In der Altstadt jedoch sieht es dann ganz anders aus: in heruntergekommenen Bretterverschlägen leben dorthin umgesiedelte Menschen - obwohl es auch in Asunción nachts ungemütlich kalt werden kann. Öffentliche Parkplätze werden von Familien abkassiert, die ihre Kinder vorschicken, um den Preis zu verhandeln. Ich möchte nicht wissen, wie viele Reifen nachher am Auto fehlen, wenn man nicht zahlt.

 

Wir verbringen schöne Abende mit Paula und Andreas, die uns mehr als herzlich aufgenommen und beherbergt haben, und uns viele Einblicke in den Kontinent geben könnten. Denn Paula ist eigentlich Uruguayerin und beide verstehen es, die Unterschiede zwischen den Ländern bildlich auf den Punkt zu bringen.

 

Rossi ist es leid, die von mir geschnittene Chaos-Matte weiter auf dem Kopf herum zu tragen und beschließt einen spontanen Friseurbesuch um die Ecke. Schwupps sitzt er auch schon auf dem Stuhl und ohne eine Frage nach Länge oder Style wird munter drauf los geschnippelt. Macht nichts - wir hätten eh nichts verstanden, denn in Paraguay verstehen wir kein Wort. Der Dialekt klingt für uns wie singhalesisch in Sri Lanka und macht uns die Kommunikation noch viel schwerer. Ist er nicht so schlimm, denn nach 12 Minuten hat die Friseurin ihre Eingebung für Rossi fertig umgesetzt und wechselt sogleich - nach einem Nicken von mir - zur nächsten Kundin.

 

Die Paraguayer sind ein ruhiges Volk mit feinen empathischen Antennen und viel Sinn für Körperhygiene. Restaurants Kaffee und Häuser werden hübsch hergerichtet und oft mit dem Blick fürs Detail dekoriert - manchmal vielleicht auch etwas kitschig.

Asuncion

Living in luxury for two weeks! In our view, Asunción seems like a sparkling glitter of capitalism - at least where we are. Rich old women, sparkling new shopping centers, everywhere is being built. In the old town, however, it looks quite different: people living in derelict shacks live there - although it can also get uncomfortably cold in Asunción at night. Public parking is provided by families who send their children to negotiate the price. I do not want to know how many tires are missing from the car afterwards if you do not pay.

 

We spend wonderful evenings with Paula and Andreas, who gave us more than warm welcome and could give us many insights into the continent. Because Paula is actually Uruguayan and both know how to visualize the differences between countries.

 

Rossi is tired of carrying the chaos haircut I've cut on his head and decides to go around the corner with a spontaneous hairdresser. He's already sitting in the chair and without a question about length or style, he'll happily snoop on it. Never mind - we would not have understood anything anyway, because in Paraguay we do not understand a word. The dialect sounds to us like Sinhala in Sri Lanka and makes our communication even harder. Is not it so bad, because after 12 minutes, the hairdresser has completed her inspiration for Rossi finished and immediately changes - after a nod from me - to the next customer.

 

The Paraguayans are a quiet people with fine empathic antennae and a lot of sense for personal hygiene. Restaurants Coffee and houses are nicely decorated and often decorated with an eye for detail - sometimes a bit cheesy.


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Blog #10 - Argentinien - Ruta 153

Argentinien Ruta 153 Uspallata HondaCRF250L

25.07.2019
Wow!

Schotter in Argentinien

Es ist 20:30 Uhr und wir sitzen mit staubverschmierten Gesichtern im Hostal Destino in San Juan. Unser heutiges Bier haben wir uns wirklich verdient. Nach einer Nacht mit heftigen Sturmböen in unserer Luxuscabana, in Uspallata starteten wir gegen 10:00 Uhr in Richtung San Juan. Wir entschieden uns für eine Schotterstrasse und diese sollte uns massiv herausfordern, aber letztendlich auch zeigen, dass es genau die richtige Entscheidung war, die Moppeds nach Südamerika zu überführen.

Auf ca. 2200 Metern Höhe fuhren wir über eine traumhafte Schotterpiste umrahmt von Bergen in sämtlichen Farben – grün, braun, rot, dazu ein blauer, leuchtender Himmel, imposant und eindrucksvoll. Warme Temperaturen und eine Sonne, die alles gab, obwohl es angeblich Winter sein sollte. Unglaubliche Natur. Groß und einzigartig.

Nach wenigen Kilometern begegneten wir einer Gruppe Wildpferde. Aufgereiht, wie Perlen an einer Kette, wanderte die Herde durch die Steppe. Das ganze spielte sich auf der Ruta 149 ab. Eine Schotterautobahn, breit und gut zu befahren. Stetig machten wir Höhenmeter: trockene Lippen und Risse in den Nasenschleimhäuten. Nicht weiter schlimm.

July, 25th 2019
Wow!

Gravel in Argentina

It's 8:30 pm and we're sitting in the Hostal Destino in San Juan with dusty faces. We have really earned our beer today. After a night of heavy storms in our luxury cabana, in Uspallata, we started towards 10am towards San Juan. We decided to ride on a gravel road and this should challenge us massively, but ultimately show that it was just the right decision to bring the HONDAS  to South America.

 

At about 2200 meters, we drove over a dreamlike gravel road surrounded by mountains in all colors - green, brown, red, in addition to a blue, bright sky, really big and impressive. Warm temperatures and a bright shining sun even though it was supposed to be winter. Incredible nature. Big and unique.

 

After a few kilometers we met a group of wild horses. Lined up, like pearls on a chain, the herd wandered through the prairie. The whole thing took place on Ruta 149. A gravel highway, wide and easy to drive. We made constant height changes: dry lips and cracks in the nasal mucous membranes. Not problem.


Das Abenteuer beginnt

Zeit das Abenteuer zu beginnen. Wir dachten dass es jetzt eigentlich wieder auf asphaltierten Grund gehen würde, aber weit gefehlt. Es sollte ein Piste folgen, die uns an die Grenze unserer fahrerischen Möglichkeiten bringen sollte. Die Ruta 153. Der Hammer!

 

Hier wurde es sandiger, kurviger, steiniger und wir fragten uns, ob diese Straße nur für uns gebaut worden sei. Kein Verkehr -nichts. Nach wenigen Kilometern hielten wir auf einem Hügel an, um die Landschaft zu genießen. Eine weite Steppe, umrahmt von riesigen Bergketten.Wow!

Wir setzten uns hin und weiter ging es wie im Märchen: Ein Gruppe Vikunias glotzte uns an. Perfekter geht es ja wohl kaum. Nachdem sich beide Gruppen aneinander satt gesehen hatten ging es weiter. Für uns wurde es härter, der Schotter tiefer und wir mussten mehrfach aufpassen, dass uns die Moppeds, mit ihren 30 Kilo Gepäck auf dem Heck, nicht abwarfen. Das ging an die Kondition und an die Nerven, war aber der leichteste Teil der Strecke.

Es folgten phantastische Schluchten, mit steilen Auf- und Abfahrten. Die CRFs wackelten und schaukelten, als ob wir auf hoher See seien. Große Steinbrocken, Hügel, Löcher, generell unerwartete Straßenbeschaffenheiten brachten uns an den Rand unseres fahrerischen Vermögens. Als ob das nicht genug wäre, wandelte sich jetzt der Straßenbelag auf 2800 Meter Höhe in blankes Eis. Zwar nur ein kurzes Stück, aber dies wurde umso härter, da jetzt ein heftiger Wind einsetzte, der uns fasst von den Motorrädern bließ. Ein permanentes Gefühl zwischen Euphorie und blanker Angst. Und immer umrahmt von diesen eindrucksvollen, einmaligen und ständig wechselnden Berg- und Felsformationen. Das kann kein Bericht und kein Foto wiedergeben. Das ist Natur. Natur pur. Schroff und schön.

The adventure begins

Time to start the adventure. We thought that it would now go back to tarmac, but that was far from reality . The truth was atrack that broughtg us to the limit of our driving possibilities. The Ruta 153. The hammer!

 

Here it became more sandy, curvy, rocky and we wondered if this road was built just for us. No traffic - nothing.  After a few kilometers we stopped on a hill to enjoy the scenery. A wide prairie, framed by huge mountain ranges. Wow!

We sat down and went on like in a fairy tale: a group of vicunas goggled at us. It's hardly perfect. After both groups had seen each other satisfied, we went on. For us it was harder, the gravel deeper and we had to be careful several times that the bikes, with their 30 kilos of luggage on the tail, did not drop. That went to the condition and the nerves, but was the lightest part of the track.

 

It was followed by fantastic gorges, with steep up and downs. The CRFs wobbled and rocked as if we were on the high seas. Large boulders, hills, holes, generally unexpected road conditions brought us to the brink of our driving ability. As if that was not enough, now the road surface at 2800 meters altitude changed into pure ice. Although only a short piece, but this was  harder, because now a strong wind began, which blew us nearly of the motorcycles. A permanent feeling between euphoria and naked fear. And always framed by these impressive, unique and ever-changing mountain and rock formations. That can not be shown by a report or a photo. That's nature. Pure nature. Rugged and beautiful.


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Blog #9 - Brasil - Rio de Janeiro

Rio de Janeiro - Brasilien

16.07.2019
Noch ohne Motorraeder geht es los:

Erster Stopp - Rio de Janeiro

Bumm, Bumm, Bumm...es ist Sonntag 6:00 Uhr morgens und wir liegen in Santa Teresa, dem Kuenstlerviertel von Rio de Janeiro im Bett. Santa Teresa ist so hoch gelegen, dass man viele Teile Rios von hier aus sehen kann. Die ganze Nacht haemmerte der Sound der Stadt. Einige Live Bands perfomen bis 7:00 Uhr morgens, DJ s bruellen unentwegt mit verzerrten Stimmen in ihre Micros und Feuerwerke aus diversen Stadtteilen bolleren um die Wette. Es handelt sich wohl auch um Action aus den Favelas. Hier schlaeft keiner ausser uns. Ein Fall fuer das Ordnungsamt?! :-)

July, 16th 2019
Start without motorcycles:

First Stop Rio de Janeiro

Bumm, Bumm, Bumm ... it is Sunday 6:00 clock in the morning and we are in bed in Santa Teresa, the artist quarter of Rio de Janeiro. Santa Teresa is so high that you can see many parts of Rio from here. The sound of the city haunted the whole night. Some live bands perform until 7:00 am, DJs keep bawling at their micros with distorted voices and you can listen to fireworks from various parts of the city. It is probably also action from the favelas. No one sleeps here except us. A case for the public order office? :-)


Maracana, Ipanema, Copacabana, Tralala

Wir waren allerdings auch verdammt muede, denn an unserem dritten Tag in Rio erkundeten wir wieder diverse touristische Highlights: Das Maracana Stadion – fuer jeden Fussball Fan ein Muss! Liebevoll gestaltet wird hier den brasilianischen Helden wie Pele, Ronaldinho aber auch Marta (der besten Kickerin der Welt) gehuldigt. Ein Hauch von Schweini liegt ebenfalls noch in der Luft. Auf einer Fotowand werden er und seine Mitspieler praesentiert. Den golden Pokal in der Hand. Man merkt foermlich wie das noch jeden Brasilianer schmerzt. Das 1:7, wohl der schwaerzeste Tag in Brasiliens Fussballgeschichte. Der Weg durch den Spielertunnel in Richtung Spielfeld ist natuerlich auch der Hammer. Hier waren schon die ganz Grossen! Ein unvergessliches Erlebnis. Spaeter ein Bummel ueber die Weltstraende von Leblon und Ipanema. Halb Rio hat da wohl rum gelegen. Wir hielten natuerlich noch Ausschau nach dem Girl von Ipanema und ueberlegten, ob es sich dabei wohl um die eine oder andere Strandschoenheit handeln wuerde, bis uns einfiel, dass das Girl jetzt ja auch schon so um die 70 sein musste und so gaben wir die Suche auf.

Maracana, Ipanema, Copacabana and more

But we were also damn tired, because on our third day in Rio we explored again various tourist highlights: The Maracana Stadium - a must for every football fan! Lovingly designed here are the Brazilian heros like Pele and Ronaldinho but also Marta (the best female kicker in the world) paid homage. A touch of Schweini is still in the air. On a photo wall, he and his teammates are presented. The golden cup in their hands. One notices how it hurts every Brazilian. The 1: 7, probably the blackest day in Brazil's football history. Of course, the way through the player tunnel towards the field is also awesome. Here were the big ones! An unforgettable experience. Later on a stroll over the world streets of Leblon and Ipanema. Very crowded. Half the population of Rio was probably lying around there. Of course we were still looking for the girl from Ipanema and wondered if it would probably be about one or the other beach beauty, until we remembered that the girl now already had to be around the 70th and so we gave up the search.


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Blog #8 - 100 Days

Blog Litauen Lettland Estland Polen

April 2019

Noch 100 Tage!

Unsere Spannung steigt...

 

 

Das ist ja alles schön und gut, wenn man jahrelang so eine Reise plant, aber heute sind es nur noch 100 Tage bis zur Abfahrt!!! Die Uhr tickt unerbittlich runter. Da werden wir direkt mal nervös und aufgeregt. Da werd' ich zur Helene Fischer und meine Gefühle fahren Achterbahn, aber ich sach' ma: Keine Panik auf der Titanic! Ein Gefühl zwischen Euphorie und Kacka inne Büx (Stuhlgang in der Hose)!

Neben der riesengroßen Freude, dass es nun bald los geht fragen wir uns auch, ob es wirklich eine gute Idee ist, so eine Reise antreten zu wollen: Haben wir genug Geld? Wird es zu kalt sein in den Anden? Werden unsere CRFs das schaffen und wenn ja, wie lange? Was passiert, wenn einer von uns richtig krank wird? Alles Dinge, die auf einmal viel realer werden. Es ist und bleibt ein mächtiges Abenteuer (für uns).

Vor der Abfahrt wird das wahrscheinlich der letzte Blog sein, denn es gibt noch viel zu tun!

Stand der Dinge: Die Flüge nach Rio sind gebucht. Dort werden wir ein paar Tage verbringen, in Reisestimmung kommen und Caipis trinken. Die Flüge von Rio nach Santiago de Chile sind ebenfalls gebucht, genauso wie der Transport unserer Moppeds von Hamburg nach Valparaiso (Chile). Wir werden von Valparaiso nach Paraguay zu einem Freund fahren, der Rest ist nicht geplant.

In den nächsten Wochen und Monaten müssen wir nun noch ein bisschen an den Moppeds schrauben, die Packliste verkleinern, die Wohnung vermieten, die Tiere unterbringen, Krankenversicherungen abschließen, am Zelt basteln, und, und, und...

April 2019

100 days to go!

Our excitement grows...

 

 

Everything`s well and good, if you plan such a trip for years, but today there are only 100 days to go !!! The clock runs down relentlessly. We are getting nervous and excited, but no panic on the Titanic! A feeling between euphoria and Kacka in Büx (shit in the trousers)!

 

In addition to the huge joy that journey starts soon we wonder if it is really a good idea to start such an adventure: do we have enough money, will it be too cold in the Andes, will our CRFs make the whole journey? What happens if one of us gets really sick? These are all things that suddenly become much more real. It is and remains a powerful adventure (for us).

 

This will (maybe)be the last blog before departure, because there is still a lot to do.

 

State of things: The flights to Rio are booked. There we will spend a few days, to come into a travel mood and drink some Caipirinha. The flights from Rio to Santiago de Chile are also booked, as well as the transport of our CRF`s from Hamburg to Valparaiso (Chile). We will drive from Valparaiso to Paraguay (to visit a friend), the rest of the journey isn`t planned.

 

In the next few weeks and months, we have to do some maintance on the bikes, reduce the packing list, rent our apartment, find the best place for our animals, get a health insurance and more and more and more...


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Blog #7 - Equipment check!

Blog Litauen Lettland Estland Polen

(fast) September 2018

Da sind wir wieder!

Equipment Check im Baltikum
& ein paar Sponsoren

 

Jetzt ist ein halbes Jahr vergangen und wenn Ihr denkt, dass bei uns nichts los war liegt ihr aber ganz schön falsch. Die Reiseplanung schreitet voran, das Equipment wird gekauft und gebastelt und eine Testfahrt mit den „adventurised-ten“ CRF`s ins Baltikum unternommen. Ausserdem haben wir ein paar Sponsoren gefunden, die uns mit Material oder kleinen Einkaufsrabatten unterstützen.


Fangen wir mal mit dem Equipment an: Wir haben uns ja in den letzten Jahren versucht zu entkommerzialisieren, d.h. wir versuchen einfach möglichst wenig und nicht permanent Neues zu kaufen. Wie schräg ist es dann, wenn fast täglich Pakete mit irgendwelchem Abenteuer Utensilien zu hause eintreffen. Ich bin schon ganz kirre im Kopf. Was kommt denn nu schon wieder?
Zum Hintergrund: wir haben uns gesagt, dass es Blödsinn ist, die Dinge die wir mit auf die Reise nehmen möchten, erst kurz vorher zu kaufen. Nein, der schlaue Weltreisende testet vorher, probiert aus. Und zwar bei einer schönen Baltikumreise.


In unserem Fokus standen Veränderungen an den Motorädern, wie z.B. zwei Hyperpro Mono Federn, eine Plexiglasscheibe aus der Türkei und ein aus einem alten Schlauch gebastelter Handyhalter. Natürlich ebenfalls die Packtaschen. Wichtig war uns auch zu sehen, wie der Trangia kocht, sich unser neues Zelt, Isomatten, Schlafsäcke und Inlays schlagen und ob wir überhaupt an alles gedacht haben oder sogar zuviel in den minimalistischen (;-) ) 30 Liter Packtaschen transportieren.
Wie wird die kleine CRF das ganze Gepäck (Gewicht) vertragen?

(nearly) September 2018

Here we are again!

Equipment check in the Baltic states

and some new sponsors

 

Now half a year has passed and we were quite busy. The travel planning progresses, most parts of the equipment are bought  and a test trip with the "adventurised" CRF's to the Baltic states is undertaken. In addition, we have found a few sponsors who support us with material or small shopping discounts.

 

Let's start with the equipment: In recent years we have tried to live with less commerce. We try to buy as little as possible and not permanently. How awkward it is when parcels arrive with their adventure paraphernalia at home almost every day. I am completely crazy in my head. What comes again?

The background: we have told ourselves that it is stupid to buy our stuff short before the world trip - it is bestter to test it before, trying out. Namely, on a beautiful Baltic trip.

 

In our focus were changes to the motorcycles, such as two Hyperpro Mono springs, a windscreen wich was imported from Turkey and a mobile phone holder made from an old hose. Of course also the panniers. It was also important to see how the Trangia cooks, our new tent, mattresses, sleeping bags and inlays works and whether we have ever thought of everything or even transport too much in the minimalist (;-)) 30 liter panniers.

How will the little CRF handle all the luggage (weight)?

 

 


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Blog #6 - Impfzeit - Vaccination time!


März 2018

Weltreise -Impfungen

Autsch! Impfungen und Malaria-Prophylaxe
Südamerika-Mittelamerika-Nordamerika

 

Schon 17 Monate vor dem Start in unser großes Abenteuer beginnt das große Impfen. Eigentlich erstmal als Infotermin gedacht, steckte die erste Spritze schneller im Arm, als ich „Aua!“ sagen konnte und ich war außerdem um 160 Euro ärmer (Hepatitis).

 

Meine Ärztin war hochmotiviert, wie mir schien – ich glaube sie ist richtig dankbar, dass unser kleines Abenteuer sie aus dem Husten-, Schnupfen-, Bluthochdruck-Alltag ihrer der Dorfpraxis entführt. Voller Enthusiasmus greift sie einen dicken Katalog mit allen Ländern der Erde und will in jedem einzelnen Land die erforderlichen Impfungen nachlesen. Außerdem schaut sie auch gleich in Rossis Impfpass und schreibt auf einen Klebezettel, was der so alles über sich ergehen lassen soll. Ich bin baff!

 

March 2018

World trip vaccinations

Ouch! Vaccinations and Malaria prophylaxis
South America - Latin America - North America

 

Already 17 months before the start of our big adventure begins the big vaccination. Originally intended as an informational event, put the first injection faster in the arm than I could say "Ouch!" And I was also 160 euros poorer (Hepatitis).

 

My doctor was highly motivated - I think she is really grateful that our little adventure escapes her from the cough, runny noses and high blood pressure everyday of her small village practice. Full of enthusiasm, she picks up a thick catalog with all the countries of the world and wants to read about the necessary vaccinations in each country. In addition, she also looks right in Rossi's vaccination record and writes on a sticky note, with which vaccinations he should have fun. I'm speechless!

 


Einer kleinen Nachlässigkeit meiner Eltern zum Dank (Entschuldigung, aber das ist leider so...), muss bei mir ein bisschen mehr geimpft werden, als nur für die Reise nötig wäre. So fehlt mir eine Röteln-Impfung von 1994, die unbedingt noch gemacht werden muss. Neue Erkenntnisse über die Wirksamkeit der einmaligen Masernimpfung für die Jahrgänge 1972 und jünger legen außerdem eine Nach-Impfung ans Herz (da können meine Eltern aber nix für...). Da ich Lehrerin bin ist das dann wohl auch sinnvoll.

 

Mein persönlicher Impfplan sieht nun also wohl folgende Impfungen vor:

  • 3x Hepatitis A+B  (an Tag 0, nach 6 Wochen, nach 6 bis 12 Monaten)
  • 1x Masern, Röteln, Mumps (hierfür sollte man fit sein und man sollte mindestens 1 Monat Abstand zur Gelbfieber-Impfung lassen)
  • 1x Gelbfieber (lebend Impfstoff, man sollte gesund und fit sein)
  • 4x Tollwut (Tag 0, Tag 7, Tag 28 und nach etwa 6 Monaten)

Ein Kombiwirkstoff für Diphterie, Tetanus, Pertussis und Polio ist bei mir aktuell.

A small carelessness of my parents to thank (sorry, but that is unfortunately like that ...), I must be vaccinated with a bit more than just for the trip would would be necessary. So I miss a rubella vaccination from 1994, which must necessarily be made. New findings on the efficacy of the single measles vaccine for the years 1972 and younger makes a post-vaccination necessary (...not the fault of my parents). Since I'm a teacher that is probably useful.

 

 

My personal vaccination plan now looks like that:

  • 3x Hepatitis A + B (on day 0, after 6 weeks, after 6 to 12 months)
  • 1x Measles, Rubella, Mumps (You should be fit and you should leave at least 1 month distance to the Yellow fever vaccine)
  • 1x Yellow fever (live vaccine, you should be healthy and fit)
  • 4x Rabies (Day 0, day 7, day 28 and after about 6 months)

A combined preparation for diphtheria, tetanus, pertussis and polio are up-to-date with me.


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